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Die Bläservereinigung Markt Burkardroth
Auf
Initiative des Wollbachers Reinhold Hartmann wurde im Jahre 1967 eine
Jugendblaskapelle in Burkardroth gegründet. Die Ausbildung von 48
musikinteressierten Jugendlichen übernahm der damalige
Vereinsringvorsitzende und Chorleiter Ewald Söder. Die 1972 begonnene
Umstellung auf eine verinsmäßige Organisation mit gewählter
Vorstandschaft, endete mit der Umbennenung der Jugendkapelle
Burkardroth-Wollbach-Zahlbach in "Bläservereinigung Markt Burkardroth"
und der offiziellen Vereinsgründung am 17. März 1973.
Am 18. April 1999 wurde dem Verein in Neu-Ulm die Pro-Musica-Plakette
und am 24. April 1999 die "Medallie am Weißblauen-Band" des
Nordbayerischen Musikbundes verliehen. Maßgebend hierfür war die umfangreiche Vorarbeit von Frau Rita Markard.
Die Bläservereinigung Markt Burkardroth besteht heute aus einem Hauptorchester mit ca. 40 aktiven
Musikerinnen und Musikern sowie einem Vororchester mit etwa 10 Jungmusikerinnen
und -musikern. Unser Repertoire reicht von Kirchenmusik und traditioneller Volksmusik
bis hin zur konzertanten Blasmusik. Neben dem Aufspielen zu Jubiläen und
Kurkonzerten in einem der drei Kurorte des Landkreises Bad Kissingen, findet man jedes
Jahr drei weitere Highlights in unserer Auftrittsliste. Das Frühjahrskonzert in
der Schulturnhalle Burkardroth, das Blasmusik Open-Air am Musikheim und das
Weihnachtskonzert in der Burkardrother Kirche.
Der Vorstand
setzt sich zusammen aus dem geschäftsführenden Vorstand und den
weiteren Mitgliedern. Er wird in einem Turnus von zwei Jahren gewählt
und besteht aus folgenden Personen:
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Vorsitzender
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Konrad Straub
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Tel.: 0 97 34 2 98
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stv. Vorsitzender
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Andreas Kirchner
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Tel: 0 97 34 93 44 18
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Kassier
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Uwe Dittrich
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Schriftführer
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Lindhorst Kirchner
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Vertrauensperson
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Franz Kirchner
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Notenwartin
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Susanne Reuß
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Trachtenwartin
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Bettina Keßler
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Beisitzer
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Andreas Ebner
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Markus Markard
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| Betreuer(-in) |
Klaus Markard
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Ruth Metz
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Laura Breuter
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Jugensdvertretung
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Aileen Metz
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Laura Breuter
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Die Tracht
Landsknechttracht von 1973 bis 2003
In der Vollversammlung vom 07.05.1973 wurde von Herrn Ewald Söder ein
Entwurf der Schneiderei Baumgart und Sohn (Bad Kissingen) vorgestellt.
Die gezeigte Tracht entsprach der Zeit der Minnesänger auf Burg
Bodenlauben in Bad Kissingen (13. Jahrhundert). Da eine Kapitellfigur*
der Klosterkirche Frauenroth eine solche Tracht trägt und auf Grund des
geschichtlichen Zusammenhangs zwischen dem Kloster Frauenroth und der
Burg Bodenlauben, wurde die Anschaffung dieser Tracht beschlossen.
Erstmals wurde sie bei den Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen
Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Burkardroth am 14. Juli 1973
getragen.
*Kapitellfiguren sind meist Selbstdarstellungen der Baumeister, die die Kirche errichtet haben.
Fränkische Tracht seit 2003
Nachdem die Landsknechttracht 3 Jahrzehnte getragen wurde, waren die
Trachten 2001 in einem schlechten Zustand und zum Großteil nur noch
bedingt tragbar. Daher wurde Ende 2001 eine weitgehende Neuanschaffung
der Tracht geplant. Die Kosten hierfür konnten jedoch nicht aus eigenen
Mitteln getragen werden. Bei der Bemühung um Fördergelder wurde klar,
dass es sich bei der vorhanden Tracht um ein
"Histotisches Kostüm" handelt, welches nicht förderfähig ist. Nach mehreren
erfolglosen Versuchen das weit über den Landkreis bekannte
Erscheinungsbild zu bewahren, entschied man sich schließlich zur
Neuanschaffung einer förderfähigen, bodenständigen Tracht aus dem 19.
Jahrhundert. Der Entwurf für die neue Tracht wurde in Zusammenarbeit
mit der Trachtenberatungsstelle des Bezirk Unterfranken und der
Schneiderei Benkert in Thüngen erarbeitet. Offiziell wurde die Tracht
beim Frühjahskonzert am 05. April 2003 in der Schulturnhalle
Burkardroth vorgestellt. Fast die Hälfte der Kosten für die
Neueinkleidung wurde durch öffentliche Zuschüsse gedeckt (vom Bezirk
Unterfranken, Bayerischen Landesverein für Heimatpflege, Landkreis Bad
Kissingen und dem Markt Burkardroth).
Das Vereinsheim
Seit der Vereinsgründung wurden die Musikproben in verschiedenen
Lokalitäten abgehalten. In den 70er Jahren des vergangenen
Jahrhunderts wurde in der Gaststätte "Schöne Aussicht" (Wollbach) geprobt, später
in der Aula der Burkardrother Schule. Seit den 1980ern finden die wöchentlichen
Proben im ehemaligen Zahlbacher Kindergarten statt.

Der Pavillon Am
25.April 2003 wurde mit dem Umbau der Außenanlage des ehemaligen
Kindergarten Zahlbach begonnen, um die Fläche für Musikauftritte bzw.
zum Ausrichten kleiner Feste zu nutzen. Es ent- standen der Pavillon,
eine Freifläche, die ca. 250 Gästen Platz bietet sowie eine Überdachung
für Grill und Ausschank. Die hierfür nötigen 2.300 Arbeitsstunden
wurden fast ausschließlich von den Musikern geleistet! Seit der
offiziellen "Einweihungsfeier" am 08.08.2004 findet hier jährlich das
Blasmusik Open-Air statt.

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